{"id":1263,"date":"2016-10-27T14:44:16","date_gmt":"2016-10-27T12:44:16","guid":{"rendered":"http:\/\/bern-en-vogue.ch\/?p=1263"},"modified":"2016-10-27T14:44:16","modified_gmt":"2016-10-27T12:44:16","slug":"leo-prints","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bern-en-vogue.ch\/?p=1263","title":{"rendered":"Leo Prints"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Vor ein paar Tagen kam ich \u00e4usserst aufgeregt nach Hause und berichtete meinen Mann \u00fcber eine gewisse Schnepfe, die mir geh\u00f6rig auf die Nerven ging.<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit der Bezeichnung \u00abSchnepfe\u00bb sind vor allem diese Zeitgenossinnen unter uns gemeint, die recht arrogant und uneinsichtig r\u00fcberkommen. Dabei fiel mir auf, dass wir, Menschen, uns h\u00e4ufig mit diversen Begriffen aus der Tierwelt bedienen, wenn wir in einem Augenblick voller Wut oder voller Frust \u00fcber unangenehme Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts herziehen. Es ist dabei die Rede nicht nur von der Schnepfe, sondern auch von der bl\u00f6den Kuh, von der dummen Gans oder von der schrecklichen Ziege. Ich dachte, wie spannend es eigentlich ist, dass nur gewisse Tiere diese wahrhaft negative Konnotation haben,denn sie wird meistens in Bezug auf Frauen verwendet. Ich habe bis jetzt noch nie geh\u00f6rt, dass jemand sich \u00fcber das Verhalten eines Mannes aufregt und ihn zum Beispiel als \u00abschrecklichen Leopard\u00bb oder \u00abbl\u00f6den Tiger\u00bb bezeichnen w\u00fcrde. Die Bandbreite der abwertenden Bezeichnungen f\u00fcr das starke Geschlecht begrenzt sich normalerweise auf ein einziges Tier: M\u00e4nner werden einzig und alleine mit Schweine verglichen, was den herzigen Schweinchen gegen\u00fcber nicht besonders nett ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/LeoPrints.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1262\" src=\"http:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/LeoPrints.jpg\" alt=\"LeoPrints\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/LeoPrints.jpg 1024w, https:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/LeoPrints-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Warum der Leopard so gut wie nie im Zusammenhang mit einem negativen Vergleich auftaucht, liegt eigentlich auf der Hand. Die Raubkatze ist grazil, anmutig und strahlt gewissen Stolz und Selbstbewusstsein aus. <strong>Der Leoprint ist in den letzten Jahren wieder stark pr\u00e4sent in der Modewelt und diesen Herbst kommen die Leopardenmotive in voller Pracht und in unz\u00e4hligen Ausf\u00fchrungen, wie etwa Schuhe, Taschen, Ketten, G\u00fcrtel, Capes, aber auch R\u00f6cke, Oberteile oder sogar M\u00e4ntel und Blazer.<\/strong> Es \u00f6ffnen sich auch mehr M\u00f6glichkeiten, wie man den Leoprint mit dem restlichen Outfit abstimmt, ausser mit der gewohnt erprobten Kombination in Schwarz oder in Beige. Man sieht den Leoprint bei Modeprofis mittlerweile erg\u00e4nzt durch Farben wie Rot, Weiss oder Grau. Wenig experimentierfreudige Personen wie ich wagen sich dieses Jahr erneut an dem Leoprint in der alt bew\u00e4hrten Kombination mit ruhigem Schwarz und befolgen die Regel nicht mehr als zwei Teile in Leomuster gleichzeitig in ihrem Look zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen kam ich \u00e4usserst aufgeregt nach Hause und berichtete meinen Mann \u00fcber eine gewisse Schnepfe, die mir geh\u00f6rig auf die Nerven ging. Mit der Bezeichnung \u00abSchnepfe\u00bb sind vor allem diese Zeitgenossinnen unter uns gemeint, die recht arrogant und uneinsichtig r\u00fcberkommen. 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