{"id":796,"date":"2015-04-30T09:29:06","date_gmt":"2015-04-30T07:29:06","guid":{"rendered":"http:\/\/bern-en-vogue.ch\/?p=796"},"modified":"2015-04-30T09:29:06","modified_gmt":"2015-04-30T07:29:06","slug":"home-office-fuer-fortgeschrittene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bern-en-vogue.ch\/?p=796","title":{"rendered":"Home Office f\u00fcr Fortgeschrittene"},"content":{"rendered":"<p>Als ich noch f\u00fcr eine grosse Firma im Bereich Innovationen gearbeitet habe, herrschte in einem Projekt die fr\u00f6hliche und fast utopische Vorstellung, dass die Arbeit von zu Hause generell in einem sehr gepflegten Business-Outfit und mit dem passenden Make-up stattfindet. Als kleine Erg\u00e4nzung muss gesagt werden, dass das Projekt von einer grossen belgischen Firma initiiert wurde. Es kann sein, dass diese unrealistischen Visionen mithilfe einer Menge guten belgischen Bieres mit genauso guten Pommes entstanden sind. Die Realit\u00e4t sah an meinen Home Office-Tagen ganz anders aus: Ich konnte in Ruhe jegliche konzeptionelle Arbeit erledigen und dabei so verwahrlost zu Hause rumlaufen, wie ich lustig war.<\/p>\n<blockquote><p>Mein Gesicht genoss die Make-up-freie Zeit und mein widerspenstiges Haar hatte nichts dagegen, wenn es an den Tagen keine Begegnung mit ihrem Erzfeind &#8211; dem gemeinen Kamm &#8211; hatte. Dass ich mich beim Teleworking in keinen Business-Anzug zw\u00e4ngte, ist fast \u00fcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen. Dies war auch zum Gl\u00fcck an den Tagen mit B\u00fcropr\u00e4senz nicht n\u00f6tig.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Home-Office.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-795\" src=\"http:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Home-Office.jpg\" alt=\"Home-Office\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Home-Office.jpg 1024w, https:\/\/bern-en-vogue.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Home-Office-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der beste Beweis daf\u00fcr, dass man zu Hause dank einem einzigen Kleidungsst\u00fcck elegant, gepflegt und feminin aussehen kann, ist das <strong>N\u00e9glig\u00e9<\/strong>. Obwohl das Wort <strong>\u00abN\u00e9glig\u00e9\u00bb<\/strong> in der franz\u00f6sischen Sprache eine negative Konnotation hat und so was wie \u00abverwahrlost\u00bb oder \u00abvernachl\u00e4ssigt\u00bb bedeutet, ist frau alles andere als ungepflegt, wenn sie zu Hause mit einem sch\u00f6nen <strong>N\u00e9glig\u00e9 aus Seide<\/strong> rumflattert.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Wikipedia wurde das Neglig\u00e9 urspr\u00fcnglich von h\u00f6fischen Damen im Boudoir getragen, in dem sie ihr Fr\u00fchst\u00fcck einzunehmen pflegten. Jede nicht-formelle, nicht-h\u00f6fische Kleidung wurde als N\u00e9glig\u00e9 (oder D\u00e9shabill\u00e9) bezeichnet. Heute ist das N\u00e9glig\u00e9 vor allem im Sommer eine sch\u00f6ne und verf\u00fchrerische Alternative zu dem herk\u00f6mmlichen Baumwoll-Pyjama. <strong>Zusammen mit dem passenden Morgenmantel ist das leichte Satin-Nachthemd zum Entspannen auf dem Sofa wie auch zum Teleworking am heimischen K\u00fcchentisch bestens geeignet.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei der letzten Aktivit\u00e4t empfiehlt sich jedoch keine Videokonferenzen mit den im B\u00fcro gebliebenen Arbeitskollegen zu starten.<\/strong> Der gepflegte N\u00e9glig\u00e9-Look soll ja schliesslich dem Ehemann und der neugierigen Nachbarskatze vorbehalten bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich noch f\u00fcr eine grosse Firma im Bereich Innovationen gearbeitet habe, herrschte in einem Projekt die fr\u00f6hliche und fast utopische Vorstellung, dass die Arbeit von zu Hause generell in einem sehr gepflegten Business-Outfit und mit dem passenden Make-up stattfindet. 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